Stralsund Teil 3 von 3 – Das Ozeaneum

Das deutsche Meereskundemuseum ist für jung wie alt immer eine Reise wert. Sein enormer Erfolg machte es zum meistbesuchten Museum in Norddeutschland. Der Weg zum Erfolg begann mit nur einen kleinen Sammlung, die 1951 im Katharinenkloster ausgestellt wurde. Eine Besonderheit der Ausstellung ist, daß sich nur wenige weltweit der Darstellung in einem Museum so wissenschaftlich und anschaulich dem großen Lebensraum „Meer“ nähern, wie es hier der Fall ist.

Alle Aquarien sind aufwändig der Natur nachgestellt und bieten somit optimale Lebensbedingungen für die Tiere. Die Ausstellung im deutschen Meereskundemuseum besteht aus drei Etagen, in welcher jede eine andere Entdeckungsreise bietet. Meeresbiologie, Meereskunde, die Besonderheiten der Fischerei sowie die Entdeckung der Flora und Fauna werden hier dargestellt.

Das Meer im Ozeaneum Stralsund aus nächster Nähe bestaunen

Das Ozeaneum in Stralsund, das beliebteste Museum in Norddeutschland. Bild: Carl-Ernst Stahnke / pixelio.de

Die Zukunft des Meeres ist ein heikles Thema und wird hier ungeschönt dargestellt. Ein Highlight des Meereskundemuseum Stralsund ist das 15 Meter lange und eine Tonne schwere Finnwalskelett. Unzählige Aquarien die mit Seepferdchen oder Korallenfischen bestückt und bringen die Farbenvielfalt des Meeres und deren natürliche Lebensraum zur Geltung. Das Gefühl für die Weite des Meeres bringt selbst Erwachsene zum Staunen. Neu ist das Schildkrötenaquarium mit 350.000 Litern Wasser, daß durch eine 3m x 8m Scheibe bestaunt werden kann. Weiterhin sind naturgetreu nachgestellt Exponate und einige Originalpräparate wie z.B. ein Eisbär oder eine Riesenschildkröte aufzufinden. Ein elektronisches Sprachführungssystem begleitet jeden Besucher, in deutscher oder englischer Sprache durch das gesamte 8.000 m² große Gebäude.

Ein fantastischer Anblick der fesselt, das Schwarmfischbecken im Ozeaneum Stralsund. Bild: Ralf Luczyk / pixelio.de

Wer ist schneller? Knapp geschlagen vom Seehund 😉

Auch an Rollstuhlfahrer wurde gedacht, alle Ausstellungsebenen und Aquarien sind mit Aufzügen zu erreichen. Lediglich der Ostseerundgang bleibt Ihnen verwehrt, weil hier nur der Aufstieg über Treppen möglich ist. Hunde sind in dem Meereskundemuseum nicht gestattet, es ist jedoch an einen Verweilplatz der Lieblinge gedacht worden. In der Hauptsaison von Juni bis Ende Oktober ist das Museum täglich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Wenn Sie noch nicht genug von der wunderbaren Welt des Meeres und der Natur haben, erforschen sie doch die dazugehörigen Ausstellung im Ozeaneum am Stralsunder Hafen – welche den Wasserplaneten Erde darstellt – das Nautineum. Dabei handelt es sich um eine Ausstellung der Fischerei und Meeresforschung, oder das Natureum, wo die Natur und Landschaft im Nationalpark „Vorpommersche-Boddenlandschaft“ dargestellt wird.

Ein Blick nach links: Wasser. Ein Blick nach rechts: Wasser. Ein Blick nach oben: Wasser. Fantastische Eindrücke im Ozeaneum Stralsund.

Urlaubstipp: Wer gern alle Sehenswürdigkeiten in Stralsund hautnah erkunden möchte, kann auch die zahlreichen Hotels oder die etwas preiswertere Variante, die Ferienwohnung in Stralsund, ansteuern. So bleibt viel Zeit die Einzigartigkeit der Hansestadt auf sich wirken zu lassen.

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