Mit dem Pedelec quer über Rügen

Pedelec auf der Insel Ruegen

Rügen bietet mittlerweile nicht nur ein nahezu flächendeckendes Netz an Verleihstationen für Elektroräder (auch Pedelec oder Ebike genannt), auch die Auflademöglichkeiten sind so gut wie nie. Zwar ist die Ostseeinsel natürlich eher flach, einzelne kleine Steigungen sowie ein mitunter heftiger Gegenwind können das Trampeln aber teilweise erschweren.

Gerade für ältere oder konditionell nicht besonders trainierte Menschen ist daher eine Erkundungstour mit dem komfortablen Elektrorad ideal. An insgesamt 40 Stationen kann auf Rügen der leere Akku ausgetauscht werden, so dass die Urlauber nicht befürchten müssen, dass ihnen unterwegs plötzlich „der Saft ausgeht“.

Entspannter radeln auf Rügen mit dem Pedelec/Ebike

Gerade ältere Menschen können durch die Vorteile von Pedelecs wieder den Spaß am Radfahren für sich entdecken - Rügen bieten dafür ideale Bedingungen. Foto: Richard Masoner / Cyclelicious / flickr.com

Gerade ältere Menschen können durch die Vorteile von Pedelecs wieder den Spaß am Radfahren für sich entdecken – Rügen bieten dafür ideale Bedingungen. Foto: Richard Masoner / Cyclelicious / flickr.com

Attraktive Tourenvorschläge gibt es genug, sie alle führen an faszinierenden Landschaften, verträumten Dörfern und natürlich an den mondänen Ostseebädern vorbei. Sehr beliebt und traumhaft schön ist beispielsweise eine Tour rund um den Kleinen Jasmunder Bodden. Start und Ziel befinden sich jeweils in Binz, unterwegs führt die Fahrt unter anderem über Neu Mukran, wo es das berühmte „Steinerne Meer“ zu sehen gibt, Lietzow und Zirkow. Die Gesamtlänge beträgt rund 44 Kilometer und ist mit dem Elektrorad bequem zu schaffen.

Natürlich gibt es zwischendurch immer wieder Gelegenheit zu einer kleineren oder größeren Pause. Ob Abstecher in eine traditionelle Fischräucherei oder Picknick an einem idyllischen Waldrand: Genießer kommen hier in jedem Fall auf ihre Kosten.

Ein klein wenig anspruchsvoller ist die sogenannte Königslinie, die von Klein Zicker bis zum Königsstuhl führt. Insgesamt müssen auf dieser Tour 51 Kilometer bewältigt werden, was aber mit einem Elektrorad ebenfalls kein Problem darstellt. Da es sich hierbei nicht um einen Rundweg handelt, kann eine Strecke ganz bequem mit dem „RPNV“ (Rügener Personennahverkehr) zurückgelegt werden, denn in den Sommermonaten verkehren auf der Insel zahlreiche „RADzfatz-Busse“, die über einen geräumigen Fahrradanhänger verfügen. Diese Tour gilt als ganz besonders attraktiv, denn unterwegs laden so reizvolle Orte wie Göhren, Baabe und Sellin zu einer Pause ein. Weiter geht es dann nach Sassnitz, bevor der eindrucksvolle Königsstuhl das endgültige Ziel der Tour ist.

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